Afrikanischer Herbst

April 28, 2010

Sonne, heiss.

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Die Sonnenstrahlen hageln auf die ausgelaugte Erde, verflüssigt der Teer. Autos kleben mit ihren Reifen in den Strassen. Schweißflecken unter den Armen trocknen sofort. Die Getränkepreise schießen in den grellblauen Himmel.
Und wir schleppen uns durch diese Sauna, in die sich eGoli verwandelt hat, von Schattenpfütze zu Schattenpfütze. Verschnaufen, dann wieder einen Tropfen von der Tagesration Wasser. Wir können, wir müssen es zum Freibad schaffen, in die Oase.
Die Hitze taucht die gesamte Stadt in einen riesigen Goldschimmer, Johannesburg droht zu zerschmelzen. Und wuerde es dann kälter werden – was für eine Vorstellung – dann wären die Überreste der Stadt mit einer vergoldeten Kruste überzogen. Jetzt spüren wir nur die Salzkruste um die Lippen, vom ewigen Schwitzen. Aber da ist es ja endlich, das Freibad, geschafft. Und – geschlossen! Winterpause bis ersten September.
Bad, frei.

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One Response to “Afrikanischer Herbst”

  1. Ich könnte endlos weiterlesen! Mehr!

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